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MGH-Archiv B 738/1
1958–1971) Wechsel im Amt des Präsidenten
- [Bild2-38] Briefwechsel Grundmann / Baethgen 1958 III 9 - 1959 I 25. 5 Briefe von Grundmann, 4 von Baethgen (1 hsl.) Eingelegt: [Bild31] Baethgen an von Elmenau, [Bild32] Opitz an Baethgen.
Bemerkenswert:
- Grundmann an Baethgen, 1958 III 9: Das Ministerium hat ihn noch immer nicht in sein Amt eingesetzt, Baethgen an Grundmann: Das Finanzministerium blockiert die vom Kultusministerium zugesagte Besoldung nach B3, der Landtag
debattiert die Beamtenbesoldung ohne Ergebnisse. Zweifel an der Bayerischen Bürokratie.
- Weitere Briefe mit Gedanken über die Verzögerung der Ernennung. 1958 VIII 8 Baethgen an Grundmann: befürchtet, dass das Kultusministerium durch die Gegenkandidatur Schieffer auf Abwege gekommen ist.
Es gebe keine MGH-Krise. Raumprobleme. - Antwort Grundmann 1958 IX 19: Holtzmann als Unterstützer Schieffers Ursprung des Konflikts. Annahme der Präsidentschaft zum Jahreswechsel unmöglich. - Weitere Briefe in dieser
Sache, Notwendigkeit einer Satzungsreform der MGH; Widerstand in der Münchner Fakultät gegen ein Ordinariat für Grundmann (Johannes Spörl).
Vermittlungsversuch von Bischoff und Lehmann. Verhandlungen Baethgens im Finanzministerium. Hinweise Baethgens zum Umgang mit der bayerischen Bürokratie.
- [Bild 39-45] Memorandum über die Lage der Monumenta Germaniae Historica. [Namens der Zentraldirektion nach einem Entwurf von Horst Fuhrmann bearbeitet von Herbert Grundmann], [nicht nach dem 1968 III 18]. Abzug von Maritze, 6 gez. Seiten.
- [Bild 46-47] Briefwechsel mit MDir Hagelberg, Bundesministerium des Inneren, über die Möglichkeit einer Einführung der Emeritierung auch für die Leiter von außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Hagelberg, 1968 V 8: untestützt die Emeritierungsinitiative der MGH, sieht aber Hindernisse im Finanzministerium und in der eigenen Rechtsabteilung.
- Sie ersehen daraus, daß ich mich mit dem Forschungsministerium sofort in Verbindung gesetzt habe, um Bundesgenossen zu gewinnen. Ich habe auch an andere Bundesministerien geschrieben,
um eine Einheitsfront aufzubauen. Aus taktischen Gründen ist das zur Vorbereitung meines Vorgehens notwendig, weil einstweilen das Bundesfinanzministerium und auch die Beamtenrechtsabteilung unseres Hauses
aus wohlerwogenen beamtenrechtlichen Grundsätzen eine Angleichung der Regelung für Institutsleiter an die Emeritierungsbestimmungen ablehnen. Die Rufe nach einer Neuregelung werden aber immer lauter;
ich glaube, dass man sich den sehr gewichtigen Gründen auf die Dauer nicht wird widersetzen können. Sie dürfen überzeugt sein, daß ich diese Frage jetzt mit Nachdruck weiterverfolge.
Ich werde Sie demnächst verständigen. Voraufgehender Brief Grundmann im Entwurf.
- [Bild 47] Grundmann an [Karl-Ulrich] Hagelberg 1968 II 19: Er hat mir in einer Besprechung am 16 II 68 erklärt, daß es einer Änderung des § 105 im Beamtenrechtsrahmengesetz (Fassung vom 22.10.1965) bedürfe, damit auch der
Leiter eines Forschungsinstituts außerhalb der Universitäten emeritierungsberechtigt werden beziehungsweise bleiben und seine B Stelle (B 4 für für den Präsidenten der MGH) in eine H-Stelle (Forschungsprofessur) umgewandelt
werden könne. Eine Novellierung jenes Gesetzes sei zwar bereits im Gange, eine entsprechende Änderung des § 105 sei aber dabei nicht vorgesehen oder beantragt worden,
obgleich ich mich ebenso wie Herr Tellenbach schon seit Jahren darum bemüht habe. Meine Erwartung, daß das bayerische Kultusministerium dazu die Initiative ergreifen und eine entsprechende Änderung noch rechtzeitig beantragen
könnte, glaubte Herr von Elmenau nicht erfüllen zu können, weil nach Artikel 75,1 des Grundgesetzes der Bund das Recht habe, Rahmenvorschriften zu erlassen über die Rechtsverhältnisse der im öffentlichen Dienste der Länder,
Gemeinden und andere Körperschaft des öffentlichen Rechts stehenden Personen.
- [Bild 48-57] Briefe Grundmanns an den Wissenschaftsrat (undatiert) und den Ausschuss für Wissenschaft, Kulturpolitik und Publizistik (1968 III 26, mit Entwurf),
drei Briefe an von Elmenau (undatiert, 1968 I 29, 1968 III 27):
- Grundmann an Kultusministerium (v. Elmenau) 1968 III 27 (Bild55/56): Vorstellung des Elekten Horst Fuhrmann. Dieser besteht auf einer Umwandlung seiner Stellung von H5 (ohne Emeritierung) in H-Stelle (Forschungsprofessur).
Verhandlungen aber erst nach der Novellierung des Beamtenrechtsrahmengesetzes, beantragt daher die nochmaliuge Verlängerung seiner Dienstzeit um 1, schlimmstenralls 2 Jahre.
- [Bild 58-65] Verhandlungen mit dem Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung. [Bild58-60] Horst Fuhrmann: Gedächtnisprotokoll über ein Gespräch mit dem Bundesminister für wissenschaftliche Forschung
Dr. Stoltenberg. Ort: Hochhaus im Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung Bonn. Zeit: Montag, den 6. November 1967 <...>
Umstände: Das Gespräch fand allein zwischen Bundesminister Stoltenberg und mir statt.. Die persönliche Bekanntschaft beider Personen wird hervorgehoben. Anschließend Begleitbrief Baethgens (1967 I 28) nachfolgend ein Briefwechsel Dr. Petersen (Forschungsministerium) und Grundmann, 3 Briefe, 1967 VI 6-28.
[Bild 66-67] Einladung zur Sitzung der ZD 1967, 1966 XII 29. - [Bild68] Horst Fuhrmann, 1967 I 24: Vorschläge zur Wahl des Präsidenten (Heinz Löwe, Arno Borst, Peter Classen, Reinhard Elze). - [Bild 69] Leo Santifaller, 1967 I 23:
Heinz Löwe. - [Bild70] Hermann Heimpel, 1967 I 5: Horst Fuhrmann.
- [Bild72-106] Verlängerung der Dienstzeit des Präsidenten 1967 : [Bild 81-103] Verlängerung der Dienstzeit Grundmann um ein Jahr. Antrag der ZD vom 1954 X 10 (3 Ex.) auf einen Monat mehr wegen der 150 Jahr-Feier der MGH wird nicht statt gegeben. Unterstützung durch die ZD.
[Bild 104-119] Unterlagen bezüglich der Dienstverlängerung für Friedrich Baethgen 1955/56, Mehrfachexemplare und Entwürfe.
Bearbeitet von: Arno Mentzel-Reuters (2026)
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