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MGH-Archiv B 738/2
Der heutige Zustand entstand ca. 1970, als Hermann Krause ältere Faszikel, die die Übergabe des Präsidentenamtes an Baethen bzw. Grundmann und die damaligen Konflikte mit dem Ministerium zusammenfassten,
um weiteres Material ergänzte, das mit der Wahl Horst Fuhrmanns zusammenhing. Fortsetzung dieses Dossiers in B 739 zu den Komplikationen um die Berufung von Rudolf Schieffer.
Handakte Hermann Krause zur "Regensburger Lösung" (1970/71)
Rückläufig geordnet und mit einer Bleistiftnummerierung in rechteckigem Kasten versehen. Großer Teil des Faszikels handschriftlich mit Vierfarbstift. Autograph Hermann Krause.
Die Verzeichnis gibt die Ordnung des Faszikels wieder, also absteigende Akten-Nummern und aufsteigende Bild-Nummern.
- [Bild2-5] Grußwort von Fuhrmann (1971 XI 23), Mitteilung über den Amtsantritt Fuhrmann an die korrespondierenden Mitglieder der ZD durch Krause (1971 XI 9), dasselbe an die ZD (1971 XI 5). - [Bild 6-9 Hsl. Notizen Krause zur Amtsübergabe.
- [Bild 7] Verlage. - [Bild 8] Personalien. Liste der einzustellenden Mitarbeiter (Schaller, Opitz, Setz, Jasper, Horst, Hartmann, Wenzel, Müllermit geplanter Tarifgruppe. - [Bild 9] Verhältnis zu den Akademien.
Frage der Mitbestimmung. Unterhaltung 15.9.71 mit Herrn Müller. Müller ÖTV-Mitglied.
Krause: Von mit die Möglichkeit genannt: Beteiligung eines von den Mitarbeitern gewählten Mitgliedes an der ZD. Vergleich mit der römischen Lösung. Von Müller vorsichtig und zurückhaltend ventiliert.
- [Bild10] Aushändigung der Ernennunsurkunde für das Ordinariat in Regensburg, hsl. (1971 X 14), hsl.
- [Bild11] 1971 IX 6 Telefonat mit Herrn Brand: Finanzierung der Regensburger Professur u.a. aus der MGH-Präsidentenstelle nach B4, die bestehen bleibt (1971 IX 11). Fuhrmann erklärt Annahme der Wahl von 1968 und des Ordinariats schriftlich. Hsl.
- [Bild12] 1971 IX 5 Telefonat mit Fuhrmann, hsl.
- [Bild13] Auszug aus dem Gesetz über den Haushaltsplan] 1971/72 bzgl. neu geschaffener Stellen.
- [Bild14] 1971 VII 6 Telefonat mit MR Krafft, Höhe der Besoldungskosten (Ortszuschuss München!), Wohnungskosten. hsl.
- [Bild15-17] 1971 V 31 Fuhrmann: Gedächtnisprotokoll über Berufungsgespräch im Staatsministerium <...> mit Herrn Ministerialdirigent von Elmenau und Herrn Ministeriralrat Krafft am 26. Mai] 1971, masch., wenige hsl. Notizen von Krause.
- [Bild18] 1971 III 29 - V 3. Telefonate mit [Hans] Brand, [Walter] Krafft und Fuhrmann, hsl.
- [Bild19] 1971 III 16 Briefe an Staatsministerium (Abschluss der Berufungsverhandlungen) und Theodor Grosse, Leipzig (Sachsenspiegelglosse).
- [Bild20-21] 1971 III 17 Fuhrmann: Gedächtnisprotokoll über ein mit von Elmenau geführtes Telefonat, hsl.
- -29. [Bild22-30] 1971 III 11 (zur ZD Sitzung): Verfahrenswege bei der Stellenbesetzung in Tübingen, München und Regensburg, Telefonate mit Kurt Reindel, MinRat Brand, Besprechung bei Minister Maier.
- [Bild31-34] 1971 I 20 und früher (1969): Horst Fuhrmann: Brief an Krause, dem ein Brief von Joachim Werner (München, Ur- und Frühgeschichte) an Fuhrmann beiliegt (1969 I 27), der sich gegen die Ansiedlung eines MGH-Ordinariats an der LMU auspricht. -
[Bild34-44] [Horst Fuhrmann]: Zur Frage eines Ordinariats für den Präsidenten der Monumenta Germaniae Historica, Typoskript 11 S. (1969).
Greift im Wesentlichen die Einwände von Joachim Werner im Brief von 1969 I 27 auf (vgl. Bild 31-34). Walter Bußmann sollte die Denkschrift in der Philosophischen Fakultät verteilen, wozu es aber nicht kam, da er 1970 nach Karlsruhe wechselte. Vgl. Fuhrmanns Erläuterung an Krause, Bild 31.
- -19. [Bild43-55] Versuche, die "Regensburger Lösung" zu präzisieren und zu konsolidieren. Nr. 19 fehlt.
- [Bild56] MinR Brand an Krause (1970 IX 22), berichtet über ein gespräch mit MinR von Imhoff aus dem Finanzministerium. Von Seiten des Finanzministeriums wird vielmehr die Meinung vertreten, daß eben versucht werden müsse, durch eine Ausschreibung einen anderen
Gelehrten hierfür zu gewinnen, wenn sich Professor Fuhrmann nicht entschließen könne, die Stelle, die in die BesGR B 4 eingestuft ist, zu übernehmen.
- [Bild57] Dr. Ferdinand Jacquet (Staatskanzlei) an Fuhrmann, 1970 IX 17. Der Ministerpräsident hat mit dem Kultusministerium dahingehend verhandelt, dass ein Ordinariat zur Verfügung gestellt wird. Hsl. Anm. Fuhrmann: Brief verspätet erhalten, wird ihn der kommenden Woche beantworten.
- -15. [Bild58-59] Fuhrmann: Entwurf eines Briefes an den Herrn Ministerpräidenten Dr. Alfons Goppel (1969 XI 5). Einigung mit der Philsophisch-historischen Fakulät in München nicht zu erzielen,
schildert die Bedeutung der MGH, die die finanziellen Mehraufwendungen übertreffe. Hsl. Anm. Fuhrmann: Auf diesen Brief habe ich zunächst eine belanglose Antwort erhalten,
jetzt kam unvermutet der beiliegend photokopierte Brief.(=Nr. 17)
- [Bild60] Besprechung Brand - Fuhrmann - Krause (1970 IX 11) über die Möglichkeit eines Regensburger Ordinariats und den Zeitpunkt des Antritts. Zustimmung des Finanzministeriums erforderlich.
- [Bild 61] Telefonat mit Fuhrmann, 1970 IX 1. Themen: Personalia (freie Stellen), Nachfolge, Tendenz Fuhrmann: Wenn keine Leerstelle, dann Ablehnung. (Vorbereitung des Rückzugs?!).
Ersatzkandidaten: Hans Martin Schaller - Kurt Reindel - Hans Eberhard Mayer.
- [Bild62-65]Krause an ZD, Rundschreiben 1970 VIII 7 (Spiritkarbon): Erläutert "Regensburger Lösung", der Kultusministerium, Fuhrmann und er selbst zugestimmt haben.
- -9. Besuch bei MinRat Hans Brand, 1970 VIII 4. Vorgehen für "Regensburger Lösung". Arbeitsweise: wenig Briefe, viel Telefon. Beiliegend Zeittafel Nachfolge 1965-1971.
- -2. [Bild 66-77] Krause an MinRat Karl Weininger (Kultusministerium), 1970 VII 21. - Weitere Briefe zu Entwicklung der "Regensburger Lösung". -
Bemerkenswert: 4.-5. Fuhrmann: Gedächtnisprotokoll eines Gespräches mit Ministerialrat Weininger 1970 VII 6. - [2v] 1970 VI 5 Telefonat mit Reindel.
- [Bild 76] Krause: Gedächtnisprotokoll eines Gespräches mit Ministerialrat Weininger 1970 V 29. Haushaltsantrag der MGH für 1971 radikal zusammengestrichen.
Sämtliche Beamtenstellen aus grundsätzlichen Erwägungen abgelehnt, statt einer Inspektorenstelle A9 nur BATVIb. Auslaufen des Königsteiner Abkommens, Bundesbeteiligung an den MGH unwahrscheinlich.
MinRat von Elmenau hat 1970 III 23 eine Anfrage an die Unviersität Regensburg wegen eines Ordinariats für Fuhrmann geschickt, aber noch keine Antwort erhalten.
[Anm.:] Nach Franz Fuchs, Horst Fuhrmann und Regensburg S. 48f ging dieser Brief am 14. Mai 1970 in Regensburg ein.
Einleitung des Wahlverfahrens und Vorverhandlungen
- [Bild78-80] 1968 V 8 / VII 8. Kultusministerium lädt H. Fuhrmann zu Verhandlungen ein. [Bild81] 4. 4. 1968) Kultusministerium: evtl. "privatrechtlicher Vertrag". 1968 IV 4 (verworfen).
8. 5. 1968) .
- [bild81-96] Verschiedene Anläufe zur Ermittlungder Möglichkeit einer Emeritierung außerhalb der Universität (Ausschuss für Wissenschaft, Kulturpolitik und Publizisttik Wissenschaftsrat, Bayerisches Kultusministerium (Fridrih Schneider).
- [Bild96] Fazit (F. Schneider, Max-Planck-Gesellschaft):
Eine generelle Lösung des Problems, das nicht nur die Monumenta Germania Historiker sondern auch andere gleichartige Institute berührt, ist nur durch eine entsprechende Änderung des Bundesbeamtenrechtsrahmengesetzes
zu erreichen. Ob es möglich ist, die jetzt in Gang befindliche Novellierung noch um eine entsprechende Bestimmung zu erweitern, lasse ich dahingestellt. Wenn überhaupt, geht es wohl nur auf dem Wege
über eine parlamentarische Initiative.
- [Bild105] MinDir von Elmenau an Grundmann (1967 V 24): Gegen die Verbeamtung des zum Präsidenten vorgeschlagenen Horst Fuhrmann bestehen keine Bedenken. Eine Emieritierung ist ausgeschlossen. Die von Fuhrmann gewünschte Verbaemtung der Mitarbeiterstellen
ist unwahrscheinlich, da die MGH dem Königsteiner Abkommen unterstehen und diese Maßnahme daher die Zustimmung der Organe des Abkommens erfordert. Das Ansinnen wird aber weitergegeben.
[Bild108-112] Entwurf. Memorandum über die Lage der Monumenta Germaniae Historica.
- [Bild113-114] Werbekostenpauschale für Honorarprofesoren zukünftig niedriger als für Ordinarien.
- [bild 115-119] Grundmann berichtet über die Einleitung der Wahl seines Nachfolgers, 1967 III 28. Nennung dfer vorgeschlagenen Kandidaten, Kurzportrait von Horst Fhrmann (mit Schriftenverzeichnis).
Korrespondenz des Kultusministeriums mit dem Präsidenten 1958-1965
- Amtsübergabe Baethgen –Grundmann:
- [Bild120-123] Persönliches: 1965 VI 28 Dienstunfall Grundmann mit Knöchelbruch verhindert genehmigte Dienstreise nach Prag und Brünn. [Bild 128] Reise zum Internationalen Historikertag nach Stockholm.
- Bild124] 1965 VIII 9. Möglichkeit von Hochschullehrerstellen mit Emeriterung an außeruniversitären Forschungsinstitut, Skepsis des Ministeriums;
[Bild125-127] Höherstufung der Präsidentenstelle von B 3 auf B4. Protest Grundmanns wegen Verweigerung von B5; [Bild 129-145] 1959: Grundmann wird in Besoldungsgruppe B 3 übernommen. Der Umzug Münster / München wird bezuschußt, aber nicht voll erstattet; Kostenbelege.
[Bild146-145] Umzug, Wohnungsfragen. [Bild156] Kommissarische Leitung der MGH während Baethgens USA-Reise (1958), Zeitpunkt des Amsantritts als regulärer Präsident.
- [Bild146-193] 1957 XII 9 Wahl Grundmanns zum Präsidenten, Abstimmung mit dem Ministerium mit Abschrift der Wahlordnung, darin:
- [Bild161]Grundmann erklärt gegenüber dem Ministerpräsidenten Maunz seine Bereitschaft zur Wahlannahmer.
[Bild 176] 1958 X 2. Offizielle Mitteilung der Wahl Herbert Grundmanns, von allen Mitgliedern der ZD unterschrieben.
- [Bild177-186] Protokoll der Sitzung von Bernhard Bischoff (2 Ausfertigungen, 1x Spiritkarbon, 1x hsl.) Es soll unico loco Grundmann präsentiert werden (Grundmann 10, Schieffer 4 Stimmen).
- Berichtet über Einigung mit Karl August Eckhardt;
- Baethgen - Kultusministerium: Verhandlungen über Wahl und Berufung Grundmanns. - Weitere Exemplare des Protokolls auf Spiritkarbon-Abzügen. - Verlägerung der Dienstzeit Baethgens.
[Bild 195f] Exemplar der MGH-Satzung von 1948 X 10.
Bearbeitet von: Arno Mentzel-Reuters (2026)
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